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بسم الله الرحمان الرحيم
السلام عليكم و رحمة الله
الحمد الله
Anas bin Malik sagte: „Wenn Abu Musa schlafen ging, trug er ein kleines Übergewand, da er fürchtete, dass seine ’awrah entblößt werden“
['Siyar A'lam an-Nubala''; 2/399]
Er betrat nie ein Badezimmer, es sein denn er war alleine und hatte ein dickes Außengewand an, denn er sagte: „Ich habe Scham vor Allah – gepriesen und erhaben ist Er -, da Er mich im Badezimmer ohne Kleider sieht.“
['Siyar A'lam an-Nubala''; 3/355]
3 - 'A'ishah:
„Früher betrat ich das Gebäude, indem der Gesandte Allahs – Allahs Heil und Segen auf ihn– und mein Vater begraben wurden, in leichter Kleidung. Ich sagte: Diese sind nur mein Ehemann und mein Vater. Jedoch als ’Umar begraben wurde, bei Allah ich habe nie das Gebäude betreten, außer dass meine Kleidung fest an meinem Körper gewickelt war, da ich Scham vor ’Umar hatte.“
[al-Hakim's 'Mustadrak' (4/7), ist von ihm als authentisch eingestuft]
4 - Hisham bin 'Ammar:
Mu'awiyah bin Aws berichtet: „Ich sah Hisham bin ’Ammar und wenn er auf der Straße ging, schaute er nach unten zum Boden und er erhob nie sein Haupt zum Himmel, aufgrund der Schamhaftigkeit vor Allah – gepriesen und erhaben ist Er.“
['Siyar A'lam an-Nubala''; 11/430]
5 - al-Humaydi:
Abu Bakr bin Maymun kam und klopfte an der Tür von al-Humydi und er dachte, ihm sei gewährt hereinzukommen. Also betrat er (und) fand al-Humaydi mit entblößten Oberschenkeln. Al-Humaydi fing an zu weinen (und) sagte: "Bei Allah, du hast gerade etwas gesehen, was niemand, seit ich das Erwachsenenalter alter erreicht habe, gesehen hat."
['Siyar A'lam an-Nubala''; 19/122]
6 - Muhammad bin Yahya adh-Dhuhli:
Abu al-'Abbas al-Azhari sagte: Ich hörte den Diener von Muhammad bin Yahya adh-Dhuhli sagen, als er gewaschen wurde: „Ich diente ihm 40 Jahre lang, ich gab ihm Wasser und ich habe nicht mal sein Bein gesehen und ich war sein Besitz.“
['Siyar A'lam an-Nubala''; 12/279]
7 - al-Imam al-Bukhari:
Muhammad bin Abi Hatim berichtete: „Paar von meinen Gefährten erzählten mir: Wir waren bei Muhammad bin Salam im Haus und nach seiner Rücker von Irak betrat Muhammad bin Isma'il al-Bukhari (das Haus). Er fing an, uns über die Versuchungen, die von den Leuten durchgemacht wurden, sowie was Ahmad bin Hanbal passiert ist etc. Als Imam al-Bukhari das Haus verlassen hat, sagte Muhammad bin Salam zu den Anwesenden: Habt ihr jemals eine Jungfrau gesehen, die soviel Schamhaftigkeit wieder dieser Mann hat?!“
['Siyar A'lam an-Nubala''; 12/418]
8 - Ibn al-Qayyim berichtete, dass manche von den Salaf sagten:
„Wenn jener etwas im Geheimen tut, worüber er Schamhaftigkeit in der Öffentlichkeit fühlt, bedeutet dies, dass er sich selber nichts bedeutet“
['Madarij as-Salikin'; 2/353]
9 - Shams ad-Din al-Maqdisi:
„Wenn einer meiner Beine entblößt wird, während ich alleine bin, eile ich, um es zu bedecken und währenddessen mache istighfar."
['al-Mukhtar al-Masun min A'lam al-Qurun'; 1/540]
10 - Muhammad bin Ahmad al-Ghumari:
Er weigerte sich in der Anwesenheit eines jemanden einzuschlafen (und) sagte: „Ich fürchte, dass ein schlechter Geruch von mir ausgehen wird, während ich schlafe.“
['al-Mukhtar al-Masun min A'lam al-Qurun'; 2/758]
بسم الله الرحمان الرحيم
السلام عليكم و رحمة الله و بركاته
الحمد الله
تَعْرِفُ فِي وُجُوهِهِمْ نَضْرَةَ النَّعِيمِ
بسم الله الرحمان الرحيم السلام عليكم و رحمة الله و بركاته الحمد الله Es wurde überliefert, dass Abû Al-Dardâ - möge Allah mit ihm zufrieden sein - gesagt hat: "Man wird nie gottesfürchtig (eine Person der Taqwa) sein, bis man Wissen besitzt und man wird nie mit seinem Wissen schön sein, bis man dieses (Wissen) in die Tat umsetzt." Ibn Ábd Al-Barr, Jâmi’ Bayân Al-’Ilm wa Fadlihî article 1239.
بسم الله الرحمان الرحيم
السلام عليكم و رحمة الله و بركاته
الحمد الله
- Kufrul-’Innat: Unglaube aufgrund von Trotz. Dies gilt für jenen, der die Wahrheit kennt und auch zugibt die Wahrheit zu kennen, sowie mit seiner Zunge zugibt sie zu kennen, aber es ablehnt sie zu akzeptieren und sich zurückhält eine Aussage zu machen. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: "Werft, ihr beide, in die Hölle jeden beharrlichen, widerspenstigen Ungläubigen“ [Soorah Qaaf (50), Ayah 24]
- Kufrul-Inkaar: Unglaube aufgrund von Leugnen. Dies gilt für jenen, der mit seiner Zunge, sowie seinem Herzen [die Wahrheit] ablehnt. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Sie erkennen die Gunst Allahs, und sie erkennen sie hierauf nicht an. Die meisten von ihnen sind undankbar.“ [Soorah Nahl (16), Ayah 83]
- Kufrul-Kibr: Unglaube aufgrund von Arroganz [und Stolz]. Der Unglaube von den Satane (Iblis) ist ein Beispiel für diese Art von Unlauben.
- Kufrul-Juhood: Unglaube aufgrund von Ablehnung. Dies gilt für jenen, der die Wahrheit in seinem Herzen anerkennt, aber sie mit seiner Zunge ablehnt. Diese Art von Unglauben gilt für jene, die sich Muslime nennen, aber die erforderlichen und allgemein anerkannten Regeln des Islams, wie etwa das Gebet (Salaat) und die Armensteuer (Zakat) ablehnen. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Und sie verleugneten sie, obwohl sie selbst davon überzeugt waren, aus Ungerechtigkeit und Überheblichkeit. So schau, wie das Ende der Unheilstifter war.“ [Soorah Naml (27), Ayah 14]
- Kufrul-Nifaaq: Unglaube aufgrund von Heuchelei. Dies gilt für jenen, der vorgibt ein Gläubiger zu sein, aber seinen Unglauben verbirgt. Solch eine Person wird als Heuchler (Munafiq) bezeichnet. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Gewiß, die Heuchler werden sich auf dem untersten Grund des (Höllen)feuers befinden, und du wirst für sie keinen Helfer finden“ [Soorah An Nisaa (4), Ayah 145]
- Kufrul-Istihaal: Unglaube aufgrund von Halalisieren (Unerlaubtes (Haram) für erlaubt (Halal) erklären). Dies gilt für jenen, der etwas, was Allah, gepriesen und erhaben ist Er, für unerlaubt (Haram) erklärt hat, als erlaubt (Halal) akzeptiert, wie etwa Alkohol oder Unzucht. Nur Allah, gepriesen und erhaben ist Er, hat das Privileg etwas für erlaubt oder unerlaubt zu erklären und jene, die streben mit Seinem Recht zu interferieren, sind wie Partner neben Ihn und aus diesem Grund fallen sie aus den Grenzen des Glaubens heraus.
- Kufrul-Kurh: Unglaube aufgrund von Verabscheuung eines von Allahs, gepriesen und erhaben ist Er, Befehle. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Diejenigen aber, die ungläubig sind, so sollen sie (in Unglück) fallen! Und Er wird ihre Werke fehlgehen lassen. Dies, weil ihnen zuwider ist, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, und so läßt Er ihre Werke hinfällig werden.“ [Soorah Muhammed (47), Ayah 8-9]
- Kufrul-Istihzaha: Unglaube aufgrund von Spott und Verhöhnung. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Und wenn du sie fragst, werden sie ganz gewiß sagen: "Wir haben nur (schweifende) Gespräche geführt und gescherzt." Sag: Habt ihr euch denn über Allah und Seine Zeichen und Seinen Gesandten lustig gemacht? (65) Entschuldigt euch nicht! Ihr seid ja ungläubig geworden, nachdem ihr den Glauben (angenommen) hattet. Wenn Wir (auch) einem Teil von euch verzeihen, so strafen Wir einen (anderen) Teil (dafür), daß sie Übeltäter waren.“ [Soorah Taubah (9), ayah 65-66]
- Kufrul-I’raadh: Unglaube aufgrund von Abwendung. Dies gilt für jene, die sich von der Wahrheit abwenden und sie meiden. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Wer ist denn ungerechter als der, der mit den Zeichen seines Herrn ermahnt wird und sich dann von ihnen abwendet und vergißt, was seine Hände vorausgeschickt haben. Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, so daß sie ihn nicht begreifen, und in ihre Ohren Schwerhörigkeit. Auch wenn du sie zur Rechtleitung rufst, werden sie niemals der Rechtleitung folgen.“ [Soorah Kahf (18), Ayah 57]
- Kufrul-Istibdaal: Unglaube aufgrund von Austausch von Allahs, gepriesen und erhaben ist Er, Gesetze. Dies könnte eine dieser Arten annehmen:
- Die Ablehnung von Allahs Gesetz (Sharee’ah), ohne es zu leugnen.
- Das Leugnen von Allahs Gesetz und somit es auch ablehnen oder
- es austauschen durch Menschen-Gemachte Gesetze. Allah, gepriesen und erhaben ist Er, sagt in seinem edeln Buch: „Oder haben sie sich anstatt Seiner Schutzherren genommen? Allah (allein) ist doch der Schutzherr. Er macht die Toten wieder lebendig, und Er hat zu allem die Macht.“ [Soorah Shuraa(43), Ayah 9]; „Und sagt nicht von dem, was eure Zungen als Lüge behaupten: "Das ist erlaubt, und das ist verboten", um gegen Allah eine Lüge zu ersinnen. Gewiß, denjenigen, die gegen Allah eine Lüge ersinnen, wird es nicht wohl ergehen.“ [Soorah Nahl (16), Ayah 116]
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السلام عليكم و رحمة الله و بركاته
الحمد الله
Ein weiterer fundamentaler Aspekt unseres Glaubens ist das Thema Al-Walaa wal-Baraa. Wenn dieses Thema richtig verstanden wird, so wird man den Kafir (Ungläubige) vom Mu’min (Gläubigen) klar und deutlich unterscheiden können. Al-Walaa wal-Baraa setzt klare Prinzipien in Hinsicht auf Bündnisse, Unterstützung und Freundschaft gegenüber den Kuffar fest.
In der heutigen Realität ist Al Walaa wal-Baraa ein sehr missverstandener und vernachlässigter Teil des Glaubens einer Person. So leben wir in einer Welt, die von menschen-gemachten Gesetzen dominiert wird, angeführt von den Kuffar, die die Gesetzte ihrer Interessen und Gelüste nach formen und bestimmen; so müssen wir die Tatsache feststellen, dass Millionen von Muslime in den Länder der Kuffar wohnen und dort Wohnungen, Geschäfte und Familien haben, die den unislamischen Gesetzen, Systemen, Ideologien, Kulturen und Traditionen der Kuffar unterliegen.
Eines der üblichen Missverständnisse ist es, dass aufgrund dessen, das die Regierungen der westlichen Welt für unser „leibliches Wohl sorgen“ und uns erlauben in ihre Länder friedlich zu hausen, sprich Sozialhilfen erhalten, Dienstleistungen, weltliche Nutzen und Vorteile von ihnen erzielen können, Schutz und Sicherheit gemäß ihrer menschen-gemachte Gesetze erhalten etc. - wir zeigen uns infolgedessen ihnen gegenüber wohlwollend und behandeln sie mit Liebenswürdigkeit, was dazu führt dass der Glaube von Al-Walaa wal-Baraa immer mehr vernachlässigt wird und mit den Wertvorstellungen der Kuffar überschrieben wird, bis dieses Konzept komplett aus den Herzen der Muslime ausgelöscht wurde und die Muslime den Din der Kuffar angenommen haben.
Weiter noch hat das tägliche Zusammenleben mit den Kuffar und der „Integrierung“ dazu geführt, dass Muslime angefangen haben sich mit ihnen zu befreunden, bis es das Ausmaß erreicht hat, dass sie die Kuffar besser als die Muslime behandeln.
Die üblen Nachfolgen daraus sind unter anderem, dass sobald diese Regierungen unsere Brüder und Schwestern in anderen Regionen der Welt angreifen, töten, aus ihren Wohnorten vertreiben, terrorisieren, foltern etc. es soweit dazu gekommen ist, dass wir als Muslime auf keinen Fall objektiv demgegenüber stehen, vielmehr unsere Akzeptanz gegenüber ihr Terror, ihre Massenvernichtungen und Vertreibungen zeigen, im Namen ihrer üblen Ideologien, Ideen, Konzepte, und ihrer Religion, verpackt und ausgeschmückt unter Begriffen wie Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie und dazu kommen lassen ihre Handlungen widerstands- und bedingungslos hinzunehmen.
Weiter noch sehen wir Folgen, die ein noch höheren Grad der Akzeptanz gegenüber der Kuffar zeigt, so dass Muslime Standpunkte innerhalb der Regierungen der Kuffar annehmen, ihre Standpunkte teilen und ihre Religion angenommen haben – daran glaubend, dass die Handlungen der Kuffar zu Gunsten der Muslime seien, so sind gewiss jene weit in die Irre gegangen und möge Allah der Erhabene vor solch toter Herzen bewahren und uns auf Seinem Din festigen.
Die Gründe hierbei sind auf die Vernachlässigung des Konzeptes Al-Walaa wal-Baraa zurückzuführen, was sogar dazu geführt hat, dass einige Muslime zu Abtrünnigen geworden sind, ohne es selbst zu wissen, in dem sie Grenzen überschritten haben und sich mit den Kuffar verbündet haben, in dem sie ihrer Religion folgen und sich auf ihre Gesetze berufen, Teilhabe an ihre Ideologien und Ideen haben, diese angenommen haben, verwirklichen und selbst unterstützen und verbreiten.
Abû Al-Dardâ`- Allâhs Wohlgefallen auf ihn - schrieb einst zu Salmân Al-Fârsî, Allâhs Wohlgefallen auf ihn:
"Komm (doch) ins Heilige Land" Salmân schrieb zurück: "Gewiss, das Land selber macht (noch lange) nicht jemanden zum Heiligen; es sind die Taten die jemanden rein machen."
Al-Dhahabî, SIyar A’lâm Al-Nubalâ 1:549. Read More......
